Die Gans

Wieso Weidegans?

Als Futtergrundlage einer Weidegans dient im Gegensatz zu einer intensiv gemästeten Gans Weidegras. Ziel ist es, die Tiere so natürlich wie möglich auf ein vernünftiges Schlachtgewicht zu bringen. Zudem ist die Weidegans durch ihre saisonale Abhängigkeit und ihre extensive Haltung (Weidehaltung) ein ideales, nachhaltiges Nutztier.

Allgemeines

Mit der Gans sind Bräuche, Ereignisse, Liedgut wie auch Comics eng verknüpft. Vielleicht kennen Sie das Lied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“, die „Gansabhauet“ in Sursee oder den berühmtesten Glückspilz von Walt Disney „Gustav Gans“. Dieses Tier kann laut sein, ist edel und verkörpert wichtige Termine im Kalenderjahr (Martini – Steuertermin und Zinstag im Mittelalter, Weihnachtsgans).
Bei uns kennt man insbesondere die Emder Gans, die Pommersche Gans, die Höckergans oder die Diepholzer Gans. Als ausgesprochenes Weidetier ist die Pommersche Gans bekannt. Sie kann bis zu 8 Kilo schwer werden und legt bis zu 20 Eier pro Tier und Legeperiode. Aufgrund des Einflusses der Tageslichtlänge wird in der Regel von Ende Januar bis Anfang Juni gebrütet.